Der Verband für Medien- und Veranstaltungstechnik

 

 

Vergütungsstudie I

 

Sehr geehrte Nutzer des VPLT-Wiki,

wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die Vergütungsstudie aus dem Jahr 2005 stammt und wahrscheinlich nicht mehr in allen Bereichen die Kostenstrukturen der Branche abbilden kann.

Aktuell wird in verschiedenen VPLT Arbeitskreisen an neuen Vergütungsstudien gearbeitet. Bis diese zur Verfügung stehen, möchten wir Sie auffordern, verantwortungsvoll mir der bisherigen Vergütungsstudie umzugehen.

 

Präambel:

Die nachfolgende Übersicht ist eine Veröffentlichung des VPLT Arbeitskreises „Rental / Veranstaltungstechnik“. Es handelt sich um eine Vergütungsstudie, in der untersucht wurde, welche Sätze für welche Veranstaltungstechnik-Dienstleistung am Markt üblich sind und für sinnvoll erachtet werden. Die Ergebnisse der Studie stellen eine Empfehlung dar und haben keine bindende Wirkung. Insbesondere werden hiermit keine Preisabsprachen getroffen, Vergütungen, Honorare oder Auftragswerte festgeschrieben.

Bei allen beschriebenen Gewerken handelt es sich um Auftragsarbeiten auf der Basis von Werkverträgen zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer, also zwischen selbständigen Unternehmern. Eine Übertragung der angegebenen Werte auf feste, sozialversicherungs-pflichtige Beschäftigungsverhältnisse im Sinne von „Tarifen“ verbietet sich von daher.

Auftraggeber wie Auftragnehmer müssen sich über den Rahmen ihrer Verantwortlichkeiten innerhalb ihres Gewerkes, aber auch innerhalb der Gesamtproduktion kundig machen und im klaren sein. Es sind alle gültigen berufsgenossenschaftlichen Vorschriften (Beispiele: BGV A1, A2, C 1), aber auch alle Regelungen zum Gesundheits-, Arbeits- und Brandschutz, die Bauvorschriften (Versammlungsstättenverordnung) sowie alle geltenden Regeln der Technik anzuwenden.

Besonders wird auf die BGV C1, § 15 „Leitung und Aufsicht“, sowie auf den notwendigen Besitz und die Benutzung von vollständiger persönlicher Schutzausrüstung (PSA) hingewiesen.

Der Auftraggeber muss zur Vermeidung eines etwaigen Auswahlverschuldens überprüfen, ob der Auftragnehmer über die für die Übernahme des Auftrages notwendigen Kenntnisse und Qualifikationen verfügt.

Leistungsumfang / Abgrenzung von Gewerken: Generell gilt: Je kleiner eine Produktion, desto „fächerübergreifender“ und umfassender die Vergabe der Einzelgewerke. So können z.B. Dienstleistungen aus Ton- und Lichttechnik zusammengefasst werden, etwa als „Ton- und Lichtassistent“.

Alle aufgeführten Beschreibungen gelten für männliche und weibliche Auftragnehmer, auch wenn darauf nicht ausdrücklich hingewiesen wird.

Alle aufgeführten Preise sind auf eintägige Produktionen, max. Arbeitszeit 10 Stunden, bezogen. Zusätzliche Leistungen, Nachtzuschläge, aber auch eventuelle Rabatte für längerfristige Produktionen sind nicht berücksichtigt und von den Vertragsparteien im einzelnen auszuhandeln.

Alle aufgeführten Preise verstehen sich zuzügl. der gesetzl. Mehrwertsteuer.

 

Erklärung:
Vor dem Download des Dokumentes erkläre ich hiermit, den oben stehenden Text (die Präambel) gelesen, verstanden und akzeptiert zu haben
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