Der Verband für Medien- und Veranstaltungstechnik

 

 

 

VPLT Magazin Nr. 82

Eventmanagement, aber bitte nachhaltig

VPLT: Kooperation mit ver.di

Die digitale Welt von morgen – Ausbildung bei Harting

Qualifikation „Fachmeister für Veranstaltungssicherheit

Xmoove, Wireworx, LMP und LED Linear

Prolight + Sound 2017: Die neuen Formate kommen an

DJ Bobo Mystorial-Tour mit Sennheiser

VPLT Magazin Nr. 81

VPLT unterstützt ver.di-Seminare für Prüfende

Interview: Pia Seeger zur Digitalen Dividende

Anmelde-Countdown: Die aktuellen Weiterbildungschancen bei DEAplu

Special: Prolight + Sound 2017

VPLT-FaSi-Initiative auf der PLS

 

Die Januar-Ausgabe des VPLT Inside ist draußen. In der ersten Ausgabe 2017 geht es unter anderem um das Thema Altern in der Veranstaltungsbranche. VPLT Vorstandsvorsitzender Helge Leinemann betont, wie wichtig es ist, auch in Zukunft faire und menschenwürdige Arbeitsverhältnisse anzubieten. VPLT Bereichsleiter Bildung & Recht Ralf Stroetmann gibt einen Ausblick auf das Bildungsprogramm auf der diesjährigen Prolight + Sound im April in Frankfurt/Main. VPLT Bereichsleiter Politik & Internationales Randell Greenlee legt in seiner monatlichen Reihe dar, an welchen Themen der Verband derzeit arbeitet. Außerdem gibt es ein Interview zu nachhaltigen Events, ein Rückblick auf die Best of Events in Dortmund und natürlich das aktuelle Programm der DEAplus.

Das VPLT Inside ist der regelmäßige Newsletter des Verbandes für die Mitglieder. Wir wünschen allen Mitgliedern viel Spaß beim Lesen! Wer sich für eine Mitgliedschaft und das VPLT Inside interessiert, schreibt einfach eine E-Mail an info@vplt.org.

Liebe Kolleginnen und Kollegen aus der Veranstaltungstechnik,
wir bedanken uns über die zahlreiche Teilnahme. Insgesamt haben nun 1.385 Personen teilgenommen. Wir freuen uns, die Auswertung im Rahmen der diesjährigen Prolight+Sound in Frankfurt im April zu veröffentlichen. Im Anschluss wird diese sowohl im VPLTmagazin, wie auch unter diesem Link veröffentlicht. Ein entsprechender Hinweis wird kommuniziert.
Aufgrund des hohen Zuspruchs wird diese Umfrage nun alle zwei Jahre stattfinden.
Vielen Dank für euer Mitwirken!

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And the Emmy goes to:........Sennheiser!

Es kommt nicht so oft vor, dass eines unserer Mitglieder einen Emmy gewinnt.

Darum möchten wir an dieser Stelle ganz herzliche Grüße in die Wedemark senden und von ganzem Herzen gratulieren!

Am 24.10.2013 wurde Sennheiser in Hollywood im Rahmen der 65. Verleihung der Primetime Emmy® Engineering Awards mit dem renommierten Philo T. Farnsworth Award ausgezeichnet. Der Preis würdigt Unternehmen und Einrichtungen, die mit ihrer Arbeit über lange Jahre einen signifikanten Beitrag zur TV-Produktionstechnik geleistet haben. Sennheiser-Mikrofone kommen weltweit bei Fernseh- und Filmproduktionen zum Einsatz.

Daniel Sennheiser und Dr. Andreas Sennheiser nahmen den Emmy Award entgegen und bedankten sich besonders bei den Sennheiser Mitarbeitern.

"Die Auszeichnung würdigt zugleich die Verdienste meines Vaters und meines Großvaters, die den Grundstein für den Erfolg in der Film- und Fernsehindustrie gelegt und das Unternehmen im Broadcast-Bereich kontinuierlich weiterentwickelt haben.“ sagte Daniel Sennheiser in seiner Dankesrede.

Mehr Informationen zur Emmy Preisverleihung gibt es bei Sennheiser.

 

drs

Mautpflicht in Frankreich ausgeweitet

In Deutschland wird es erst auf wenigen Bundesstraßen verlangt, in Frankreich ist es schon im nächsten Jahr Realität. Die Mautpflicht für LKW auf Nationalstraßen gilt ab dem 1. Januar 2014. Zahlungspflichtig in der Ecotaxe werden alle LKW ab 3,5t zulässigem Gesamtgewicht. 

 Das System ist der deutschen Maut ähnlich und die Kosten richten sich nach Fahrzeugkategorie, Schadstoffklasse und gefahrenen Kilometern im mautpflichtigen Straßennetz. Durchschnittliche Kosten werden sein: 

- für LKW unter 12t zGG mit 2 Achsen 8 Cent/Km

- für LKW mit 2 Achsen ab 12t zGG 10 Cent/km

- für LKW mit 3 oder mehr Achsen 14 zGG 14 Cent/Km

Weiter gibt es ein Pre-Pay und ein Post-Pay Verfahren. Das Pre-Pay Verfahren eignet sich nur für Unternehmen, die selten nach Frankreich fahren. Hier muss vor Benutzung des Ecotaxe-Netzes bei einer Servicestation eine On-Board-Unit (OBU) angemietet werden. Das notwendige Guthaben und eine Kaution wird dann aufgeladen. Die Box kann nach Gebrauch wieder zurückgegeben werden. Ein Guthaben wird zurückerstattet. Eine Vertragsbeziehung entsteht bei Pre-Pay zwischen dem Transporteur und der Ecomouv.

Für die häufigere Nutzung in Frankreich bietet sich das Post-Pay Verfahren an. Hier erhält der Nutzer einen zehn-prozentigen Rabatt. Bei verschiedenen Tankkarten-Dienstleistern in Deutschland wie z.B. der UTA und auch der DKV kann dieses Verfahren durchgeführt werden. Dort sind auch Kombi-OBU erhältlich, mit denen die französische Autobahnmaut und die Mautzahlungen in anderen Ländern, wie z.B. Spanien und Portugal erledigt werden können.

Besonders wichtig ist, dass vor der Nutzung ein aufwendiges Registrierungsverfahren durchgeführt werden muss. Wer also ab Jahresanfang mit dem LKW ab 3,5t nach Frankreich fahren möchte, sollte sich bereits jetzt um die Formalitäten kümmern. Zum Jahresbeginn kann es eng werden.

Informationen auf Deutsch unter diesem Link. 

Informationsfilm bei Youtube.

 

Falco Zanini

Im Rahmen der Aufgaben als Stakeholder und Sektorenpartner der Europäischen Kommission ist der VPLT an Konsultationen und Umfragen zur Abschätzung von Vorhaben der Kommission beteiligt. Auch Stakeholder können ihre Meinung äußern. Der VPLT bittet dringend seine Mitglieder um Beteiligung bei einer Umfrage der Kommission.

Derzeit versucht die Europäische Kommission in ihrem Ökodesign-Arbeitsprogramm 2016–2019 energie- und klimapolitischen Ziele in vielfältigen Aktionsfeldern umzusetzen. Auch die Entertainment-Technology-Branche wird davon betroffen. Bei der Überprüfung von der Verordnung (EU) Nr. 1194/2012 der Kommission vom 12. Dezember 2012 zur Durchführung der Richtlinie 2009/125/EG des Europäischen Parlaments und des Rates im Hinblick auf die Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung von Lampen mit gebündeltem Licht, LED-Lampen und dazugehörigen Geräten, sollen Halogenleuchten – auch solche, die auf Bühnen und bei Events eingesetzt werden = Professional Entertainment Lighting Products (PELP) – ab dem 01. September 2020 nicht mehr in den Verkehr gebracht werden dürfen. Bei der Richtlinie handelt es sich um Mindestanforderungen an die Effizienz von Lampen. Leuchtmittel, die diese Anforderungen nicht erfüllen, dürfen dann nicht mehr in der EU hergestellt und auch nicht importiert werden. Es gibt bis zum 07. Mai 2018 dazu eine öffentliche Konsultation: https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/Ecodesign-EnergyLabelling-5-priority-product-groups

Vieles in der Umfrage hat mit unserem Anliegen nichts zu tun. Am Ende der Umfrage gibt es aber die Möglichkeit, ein Kommentar mit 3.000 Zeichen abzugeben. Hier wäre es sehr wichtig, so viele unterschiedliche Kommentare von so vielen Mitgliedern wie möglich zu generieren. Hauptziel: Forderung einer verbindlichen Ausnahmeregelung für Leuchten, die mit einer Spektralverteilung des Lichts zur Sichtbarmachung einer Szene oder eines Objekts für Menschen mit spezifischen Erfordernissen, einer besonderen technischen Ausrüstung (z. B. Studiobeleuchtung, Beleuchtung für Show-Effekte, Theaterbeleuchtung), eingesetzt werden. Wirtschaftliche sowie kreative Begründungen sind erfolgsversprechend!

Folgende Dokumente haben wir unseren Mitgliedern bereitgestellt:

Text der Verordnung: Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung von Lampen
Mitteilung der Kommission-Ökodesign-Arbeitsprogramm 2016–2019
Text der Verordnung: Energieverbrauchskennzeichnung
Text des Entwurfs
Anhang des Entwurfs
Text der Begründung zum Entwurf

Der VPLT wird am 17. Mai einer Einladung der Europäischen Kommission in Brüssel folgen und für eine Ausnahmeregelung für Professional Entertainment Lighting Products kämpfen.

Falls Sie Fragen oder Anregungen haben, wenden Sie sich an Randell Greenlee, Bereich Wirtschaft & Internationales: randell.greenlee@vplt.org.

Die IGVW hat sich entschieden ...
Die IGVW berät sich seit einigen Sitzungen darüber, was verändert werden muss, damit die bisherige Interessengemeinschaft nach außen sowie nach innen attraktiver und zukunftsorientierter arbeitet.

Aber erst einmal „back to the roots“ …

 
Was genau ist eigentlich diese IGVW, welche Ziele verfolgt sie und wie macht sie das?


Die Interessengemeinschaft der Veranstaltungswirtschaft steht für die Koordinierung und Bündelung von gemeinsamen Interessen der tragenden Verbände und der Vertretung dieser Interessen. Die Interessen werden im Konsens verfolgt, sodass gemeinsame Kräfte gebündelt werden. Ihr Ziel ist unter anderem die Erstellung von Qualitätsstandards (Branchenstandards) als Instrument der Qualitätssicherung in der Veranstaltungsbranche. Zu aktuellen Entwicklungen der Branche äußert sich die IGVW in Pressemitteilungen oder Stellungnahmen und wirkt so auch auf politische Entscheidungsträger ein.

Die Entsendeten der tragenden (Gründungs-)Verbände bilden das IGVW-Gremium, an dessen regelmäßigen Sitzungen auch Vertreter der unterstützenden Verbände und Organisationen teilnehmen können. Für die Qualitätssicherung und der fachlichen Bewertung der IGVW-Aktivitäten ist ein aus Gremiumsmitgliedern berufender Fachausschuss zuständig. Die Erarbeitung von Qualitätsstandards und Informationen erfolgt in der Regel durch vom Gremium eingesetzte Arbeitsgruppen.

Die Umsetzung der Beschlüsse und die operative Arbeit geschieht unter der Federführung von Dietmar Bläs als berufener IGVW-Koordinator, der als „alter Hase“ und mit viel Branchenerfahrung diese Aufgabe gewissenhaft und kontinuierlich wahrnimmt.

or der Gründung der Interessensgemeinschaft wurden Branchenstandards mit der Bezeichnung „SR“ vom VPLT erstellt und publiziert. Mit der Bezeichnung SQ (Standard of Quality) werden diese seit 2010 von der IGVW entwickelt, herausgegeben und gepflegt. Somit wurde die Bedeutung der Schriften als Stand der Technik weiter herausgestellt und die damit verbundene Relevanz für alle Veranstaltungsbeteiligten noch deutlicher.

Branchenstandards geben Orientierungshilfen und Handlungsempfehlungen für die Oberbegriffe Organisation (SQ O), Praxis (SQ P) und Qualifizierung (SQ Q) sowie der Sicherheit. Dabei sind spezielle Themen wie Arbeits- und Gesundheitsschutz, Qualifikation, Aus- und Weiterbildung sowie kaufmännischen Rahmenbedingungen, aber auch übergreifende Standards zu den genannten oder weiteren Fachgebieten der Veranstaltungswirtschaft (zum Beispiel Risikomanagement) im Fokus. (Bericht wurde bereits am 3. November veröffentlicht, Autor Ralf Stroetmann)

 

Nun wird aus der Interessengemeinschaft ein Berufsverband!

Nach der Vereinsgründung, welche zeitnah erfolgen wird, wird die Wandlung der IGVW in eine IGVW e.V. auf den Weg gebracht. Die IGVW arbeitet zielorientierter und gemeinschaftlicher denn je. Wir haben alle dieselben „Probleme / Herausforderungen und Hürden“ in der Veranstaltungsbranche zu meistern. Auch bei den Themen Fachkräftemangel und Aus- und Weiterbildung rücken wir bei jeder Sitzung näher zueinander.

 

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