Technikdienstleister wird Experience-Designer: mld setzt auf der EuroShop 2026 neue Maßstäbe
Über 60 Quadratmeter LED-Fläche, fast 20 Millionen Pixel und ein interaktiver „Weltenwürfel“: Die music & light design GmbH (mld) inszeniert sich auf der EuroShop 2026 als immersiver Erlebnisraum – und positioniert sich konsequent vom Technikdienstleister zum Experience-Designer.
Leonberg/Düsseldorf, 02.03.2025
Neben der technischen Betreuung von zahlreichen Messeständen präsentierte sich die music & light Design GmbH (mld) auf der EuroShop 2026 (22.–26. Februar, Düsseldorf) mit einem eigenen Stand in Halle 1, Stand C51 – und sorgte dort für durchgehend staunende Besucher.
60 Quadratmeter LED-Architektur mit 19,6 Millionen Pixeln
Der vollständig inhouse konzipierte, geplante und realisierte Stand bestand aus einer begehbaren LED-Architektur mit über 60 Quadratmetern LED-Fläche. Zum Einsatz kamen Module von LEDitgo sowie ROE Topaz mit Pixelpitches von 1,5 mm und 2,56 mm. Insgesamt wurden exakt 19.668.992 Pixel bespielt.
Herzstück der Installation war eine vernetzte Medienarchitektur auf Basis von Pandoras Box und twoloox. Die gesamte Steuerung – von Content über Licht bis Sound – lief synchron über dieses System.
Die teilweise motorisch verfahrbaren LED-Würfel, die sich über dem Stand befanden und über den Köpfen der Besucher bewegten, wurden vollständig von mld eigenentwickelt – inklusive statischer Berechnungen, Prüfungen und sicherheitstechnischer Freigaben. Konzeption, Sonderbau, Mechanik, Content, Licht- und Audiodesign entstanden vollständig inhouse.
Der „Weltenwürfel“: Interaktion als dramaturgisches Element
Zentrales Interaktionselement war ein nur 10 x 10 x 10 Zentimeter großer „Weltenwürfel“ auf einer Stele. Die Seiten des Würfels symbolisierte jeweils eigene Themenwelten. Wurde der Würfel von Besuchern gedreht, erkannte ein RFID-System die Position und löste eine komplexe Animationssequenz aus.
Die visuelle Transformation begann auf einem 1,5 x 1,5 x 1,5 Meter großem, auf der Spitze stehenden LED-Würfeln, setzte sich über bewegte Medienelemente fort und erfasste schließlich die komplette Standarchitektur. Parallel dazu veränderten sich Lichtstimmung und Sounddesign.
Beispiel „Dschungelwelt“: Meterhohe Pflanzen wuchsen scheinbar über die LED-Flächen, das Licht wechselte in satte Grüntöne, Papageienrufe und Affenlaute erfüllten den Raum. Innerhalb weniger Sekunden entstand eine vollkommen neue Atmosphäre – ein immersiver Raum statt klassischer Messestand.
Publikumsmagnet mit Strahlkraft über den Gang hinaus
Der Stand entwickelte sich schnell zum visuellen Hotspot in Halle 1. Besucher filmten und fotografierten pausenlos; beim Drehen des Weltenwürfels bildeten sich regelmäßig Menschentrauben. Zahlreiche Videos verbreiteten sich über soziale Netzwerke, konkrete Projektanfragen gingen bereits während der Messe ein.
Positionierung als Experience-Designer
Mit dem Konzept unterstreicht mld seinen strategischen Anspruch, über klassische Veranstaltungstechnik hinauszugehen.
Patrick Haag, Head of Marketing bei mld, erklärt:
„Unser Anspruch war es, nicht einfach Technik zu zeigen, sondern ein Erlebnis zu schaffen, das unser gesamtes Leistungsspektrum sichtbar und spürbar macht. Der Stand vereint Lösungskompetenz, kreative Sonderkonstruktionen und vernetzte Medienintegration – mit einem hohen Qualitätsanspruch und dem Mut, Dinge zu realisieren, die man so noch nicht gesehen hat.“