Sennheiser-Gruppe blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 zurück

Audiolösungen wächst das dritte Jahr in Folge

Wedemark, 10. Juni 2024. Die Sennheiser-Gruppe erzielte mit ihren professionellen Audiolösungen im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 527,2 Mio. Euro. Damit übertraf der erreichte Umsatz erneut das Ergebnis des Vorjahres mit einem Wachstum von 12,7 Prozent. Zudem hat das unabhängige Familienunternehmen 2023 genutzt, um weiter nachhaltig in die Zukunft zu investieren. Mit den Investitionen bekräftigt Sennheiser seine Wachstumsstrategie und führt diese konsequent fort.

Die Sennheiser-Gruppe schließt das Geschäftsjahr 2023 sehr erfolgreich ab. Entsprechend positiv fällt das Resümee der Co-CEOs Daniel und Andreas Sennheiser aus: „Wir sind mehr als zufrieden. Insgesamt haben wir einen Umsatz von 527,2 Millionen Euro erzielt. Damit ist es uns gelungen, das dritte Jahr in Folge zu wachsen und unsere starke Position im globalen Audiomarkt weiter auszubauen. Das Ergebnis macht uns vor allem deshalb stolz, da wir als Familienunternehmen dauerhaftes, nachhaltiges Wachstum anstreben.“ Das erreichte Umsatzziel übertraf erneut den Vorjahresumsatz der Sennheiser-Gruppe mit einem Wachstum von 12,7 Prozent. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug 55,4 Millionen Euro.

Umsatzentwicklung der Sennheiser-Gruppe

Die Sennheiser-Gruppe mit Fokus auf das professionelle Audiogeschäft erwirtschaftete 2023 einen Umsatz von 527,2 Millionen Euro. Das entspricht einer Steigerung von 12,7 Prozent bzw. 59,5 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr. Das Familienunternehmen wächst damit bereits das dritte Jahr in Folge.

Die Sennheiser-Gruppe mit Fokus auf das professionelle Audiogeschäft erwirtschaftete 2023 einen Umsatz von 527,2 Millionen Euro. Das entspricht einer Steigerung von 12,7 Prozent bzw. 59,5 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr. Das Familienunternehmen wächst damit bereits das dritte Jahr in Folge.

Umsatzwachstum in allen Regionen
Das Familienunternehmen konnte in allen Regionen weltweit wachsen: Insbesondere die Regionen APAC und EMEA erzielten starke Wachstumsraten. Die EMEA-Region war dabei erneut der umsatzstärkste Markt und konnte auch das größte Umsatzwachstum verzeichnen. Der Umsatz betrug hier 240,6 Millionen Euro; ein Zuwachs von 22,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. APAC erreichte einen Umsatz von 107,2 Millionen Euro und wuchs damit um 15,3 Prozent. Dieses Wachstum zeigt zum einen, dass sich die Region APAC kontinuierlich von den Auswirkungen der Pandemie erholt, und zum anderen, dass das Geschäft mit professionellen Audioprodukten in den Märkten, die bisher mehr durch das Consumer-Geschäft geprägt waren, weiter an Kraft gewinnt. Die Region Americas entwickelte sich stabil: Der Markt erwirtschaftete 2023 insgesamt 179,4 Millionen Euro und erzielte damit ein leichtes Umsatzwachstum von 0,9 Prozent. Das verlangsamte Marktwachstum in den USA lässt sich hauptsächlich auf ein allgemein sinkendes Verbrauchervertrauen und Kaufverhalten zurückführen.

Zu dem erfolgreichen Geschäftsergebnis haben die weltweit 21 Vertriebstöchter sowie 55 Vertriebspartner maßgeblich beigetragen. Die professionellen Audiolösungen der Sennheiser-Gruppe werden mittlerweile in über 100 Ländern weltweit vertrieben.

Umsatz nach Regionen

Die Region EMEA erzielte in 2023 mit 240,6 Millionen Euro weiterhin den größten Umsatz. Das entspricht einem Wachstum von 22,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Heimatmarkt Deutschland verzeichnete die Sennheiser-Gruppe einen Umsatz von 76,1 Millionen Euro (+19,7 Prozent).

Die Region EMEA erzielte in 2023 mit 240,6 Millionen Euro weiterhin den größten Umsatz. Das entspricht einem Wachstum von 22,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Heimatmarkt Deutschland verzeichnete die Sennheiser-Gruppe einen Umsatz von 76,1 Millionen Euro (+19,7 Prozent).

Die Zukunft zu gestalten, heißt in die Zukunft zu investieren ​
„Wir haben das Ziel, die Zukunft der Audioindustrie zu gestalten. Und wenn man das will, dann muss man auch in die Zukunft investieren; das tun wir mittlerweile seit Generationen“, sagt Andreas Sennheiser, Co-CEO. Deshalb hat die Sennheiser-Gruppe auch 2023 erneut deutlich investiert; insgesamt rund 62 Millionen Euro in die Forschung & Entwicklung, die Stärkung der Supply Chain und die Digitalisierung. Allein in die Forschung und Entwicklung investierte Sennheiser im vergangenen Jahr rund 46 Millionen Euro, was 8,7 Prozent des Umsatzes entspricht, nachdem 2022 bereits 42 Millionen eingesetzt wurden. Damit sind die Investitionen hier im Vergleich zum Vorjahr nochmals gestiegen. Auch für 2024 sind weitere, umfassende Investitionen geplant. Die Entwicklung treibt als zentrale Funktion innerhalb der Sennheiser-Gruppe die Erweiterung des Produktportfolios voran; beispielsweise mit innovativen Lösungen, die durch eine Kombination aus Hardware und Software einen Mehrwert für internationale Kund*innen bieten.

In die Supply Chain wurde 2023 ebenso konsequent investiert. „Wir halten schon immer große Teile der Wertschöpfung in eigener Hand. Diese Unabhängigkeit hat sich angesichts der global anhaltenden Lieferkettenprobleme sowie der volatilen geopolitischen Lage über die vergangenen Jahre immer wieder als strategischer Mehrwert erwiesen. Trotz dieses sehr dynamischen Wirtschaftsumfelds waren wir stets lieferfähig und somit ein zuverlässiger Partner für Kund*innen. Das hat uns von vielen anderen Unternehmen unterschieden“, so Co-CEO Daniel Sennheiser.

Am Hauptsitz in der Wedemark wurde 2023 besonders in moderne und automatisierte Fertigungsprozesse investiert. Insgesamt belief sich das Investitionsvolumen hier auf 5,6 Millionen Euro. Der Standort ist spezialisiert auf Technologien für hochpräzise, automatisierte Prozesse sowie die Manufaktur-Fertigung von Highend-Produkten inklusive der Herstellung von Mikrofonkapseln im eigenen Reinraum. Das Unternehmen setzte im vergangenen Jahr auch den Ausbau des Werks in Braşov, Rumänien fort und investierte hier rund 7,5 Millionen Euro; die Produktionsflächen wurden im Vergleich zum Eröffnungsjahr 2019 inzwischen verdreifacht. Das rumänische Werk ist spezialisiert auf die manuelle Fertigung sowie die abschließende Prüfung und Verpackung von Produkten. Das Team in der Sennheiser-Fertigung besteht aus insgesamt 419 Mitarbeitenden, davon 306 am Hauptstandort in der Wedemark und 113 am Standort in Rumänien.

Ein weiterer wichtiger Investitionsbereich für Sennheiser ist die digitale Wertschöpfungskette. Mit dem Ziel, die Kund*innen noch stärker in den Fokus zu setzen, hat Sennheiser hier 2023 insgesamt knapp 3 Millionen Euro investiert. Diese Investitionen legen den Grundstein für digitale Geschäftsmodelle und die Implementierung einer Agilen Service Organisation. Hierzu zählt auch der Aufbau eines Shared Service Centers in Posen (Polen), das im Mai 2023 eröffnet wurde. Das Shared Service Center stellt diverse automatisierte Backend-Prozesse – von Buchhaltung über IT bis hin zu HR – für die gesamte globale Organisation zur Verfügung und bildet im wachsenden Geschäft ein wichtiges Rückgrat für das Unternehmen.

Investitionen in Forschung & Entwicklung

In 2023 hat die Sennheiser-Gruppe rund 46 Millionen Euro in die Forschung und Entwicklung neuer Audiotechnologien investiert.

In 2023 hat die Sennheiser-Gruppe rund 46 Millionen Euro in die Forschung und Entwicklung neuer Audiotechnologien investiert.

Als globales Unternehmen, das überall auf der Welt zuhause ist, hat die Sennheiser-Gruppe 2023 zudem im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie auch die Förderung von DE&I (Diversity, Equity & Inclusion) weiter vorangetrieben; der Fortschritt dieser Maßnahmen wird zukünftig anhand konkreter Kennzahlen gemessen werden. Die Auszeichnung von Sennheiser als Top-Arbeitgeber, die das Unternehmen zum dritten Mal in Folge von der Plattform kununu erhielt, bestätigte die Wertschätzung der Mitarbeitenden insbesondere für die Diversity Maßnahmen des Unternehmens. „Die Zufriedenheit unserer Mitarbeitenden ist enorm wichtig für uns. Ihre Kompetenz und Leidenschaft bilden die Grundlage für unseren Erfolg. Gemeinsam gestalten wir die Zukunft der Audiowelt“, sagt Co-CEO Daniel Sennheiser.

Ausblick
„2024 wird ein dynamisches Jahr bleiben, vor allem aufgrund externer Faktoren, wie den Zinsentscheidungen der großen Notenbanken oder den anhaltenden geopolitischen Konflikten. Unsicherheit kann Zukunftsängste auslösen und diese können sich, ähnlich wie Bedarfsänderungen, auf die Nachfrage auswirken. Für uns ist es wichtig, flexibel auf die volatilen Marktbedingungen zu reagieren. Und das können wir durch unsere Unabhängigkeit“, erklären die beiden Co-CEOs. „Mit unserem großartigen Team, klarem Fokus auf das professionelle Geschäft und einer starken Strategie sind wir gut für die Zukunft aufgestellt.“

Hier geht’s zum Geschäftsbericht 2023.

Sennheiser Co-CEOs Dr. Andreas und Daniel Sennheiser ©Photos by Bryan Adams

Sennheiser Produktion in der Wedemark, Deutschland

Umsatzentwicklung der Sennheiser-Gruppe im Jahr 2023

Mitarbeitende in der Sennheiser Produktion

Umsatz der Sennheiser-Gruppe nach Regionen im Jahr 2023Investitionen der Sennheiser-Gruppe in Forschung & Entwicklung


Als PDF speichern