Der Verband für Medien- und Veranstaltungstechnik

 

 

Mehr Transparenz dank der VPLT Gehaltsstudie 2016

 

Rund vier Monate hatten die Unternehmen der Veranstaltungsbranche Zeit, um an der VPLT Gehaltsstudie 2016 teilnzunehmen. Die Ergebnisse werden auf der diesjährigen Prolight + Sound präsentiert. Schon jetzt zeigt sich, wie wichtig so eine Untersuchung für die weitere Entwicklung der Branche ist.

 

 

Wenn Politiker gänzlich von etwas überzeugt werden wollen, dann muss man ihnen mit eindeutigen Zahlen und kalten Fakten kommen. Deshalb legt jeder professionelle Verband viel Gewicht auf die empirische Analyse seines Bereiches und auf regelmäßige Umfragen unter seinen Mitgliedern. Dies ist auch der Hintergrund der VPLT Gehaltsstudie 2016, deren Umfragephase Ende Februar endete.

 

Vier Monate hatten die Unternehmen der Veranstaltungsbranche – und nicht nur VPLT Mitglieder – Zeit, sich an der Umfrage zu beteiligen. Das Ziel: Die reale Situation der Gehälter unter fest angestellten Fachkräften aufzuzeigen. Das Ergebnis wird im April auf der Prolight + Sound in Frankfurt am Main präsentiert und könnte zum ersten Mal überhaupt der finanziellen Situation der Veranstaltungsexperten in Deutschland eine klare Kontur geben.

 

„Die Gehaltsstudie wird die Lage der Bezahlung von Menschen in der Veranstaltungsbranche transparenter machen“, so VPLT Vorstandsmitglied Simon Stürtz, der im Arbeitskreis Personal die Umfrage mit entwickelt hat. „Dies hilft Allen bei Verhandlungen als Argument für faire Preise und gegen Dumping.“

 

Helge Leinemann, stellvertretender Vorsitzender des VPLT Vorstandes, begrüßt die VPLT Gehaltsstudie 2016 ebenfalls: Auch für meine praktische Arbeit in meinem Unternehmen brauche ich bei Gehaltsverhandlungen belastbare Zahlen.“ Dies würde besonders wichtig, da immer mehr Technikerinnen und Techniker die Selbstständigkeit verließen und als Angestellte arbeiteten. Solche Gehaltsstudien sind in weiten Teilen der Berufswelt schon etabliert und sollten auch in unserem Bereich endlich Fuß fassen. Denn als Unternehmer sind die Mitarbeiter das Wichtigste, um die angebotenen Dienstleistungen auf hohem Niveau zeitgemäß anzubieten und abzuliefern“, so Leinemann.

 

Für die Argumentation gegenüber der Politik sind verlässliche Zahlen ein wichtiger Punkt. VPLT Bereichsleiter Politik Randell Greenlee sieht deshalb die Gehaltsstudie als einen notwendigen Schritt: „Um als Verband erfolgreiche Arbeit für all unsere Mitglieder zu machen, brauchen wir Zahlen und Fakten.“ Nur so lasse sich gegenüber der Politik souverän auftreten. „Die  VPLT Gehaltsstudie 2016 soll genau das bieten: ein Fundament für professionelle Lobbyarbeit für unsere Interessen“, erklärt Greenlee.

 

„Viele Auftraggeber werden anhand der Daten erkennen, dass ein Großteil der Kosten auf der Personalseite entstehen und es dort auch nichts runterzuhandeln geht“, fasst Simon Stürtz zusammen. „Dies hilft bei der Argumentation gegenüber technischen Dienstleistern, aber auch gegenüber dem Einkauf eines Konzernes.“