Der Verband für Medien- und Veranstaltungstechnik

 

 

IGVW || NEUER SQQ2

 

Der novellierte Standard für die Ausbildung im Veranstaltungsrigging ist nun fertiggestellt, mit Vertretern der Branchenverbände und der Bildungseinrichtungen im Einspruchsverfahren diskutiert und am 1.4.2017 in Kraft gesetzt. Ziel der zweiten Überarbeitung nach 12 Jahren ist eine weitere Verbesserung der für die Sicherheit aller bei einer Veranstaltung so wichtigen und verantwortungsvollen Tätigkeit der Rigger durch schärfen der Ausbildungsinhalte und durch ausräumen vorhandener Interpretationsspielräume bei der Zulassung zu den Weiterbildungskursen. Neben einer Präzisierung der Zugangsvoraussetzungen wurden nun auch die Prüfungsthemen und die zu deren Bearbeitung vorgegebene Mindestzeit in den Qualitätsstandard aufgenommen.

Geändert hat sich auch etwas bei den Nachweisen, die regelmäßig zum Erhalt der Qualifikation als Sachkundiger im erworbenen Level vorzulegen sind. Die im Qualitätsstandard SQQ2 geforderten Einsatztage mit Riggingtätigkeiten sowie die riggingspezifische Schulung oder Unterweisung werden ab dem 1.4.2017 jährlich nachzuweisen sein. Damit wird der Forderung nach den für die Ausübung dieser verantwortungsvollen Tätigkeit so wichtigen aktuellen Kenntnisse und praktischen Erfahrungen Rechnung getragen. Bearbeitet und neu beschrieben sind auch die Qualifizierungsstufen und die damit verbundenen Tätigkeiten sowie die Qualifizierungsinhalte des jeweiligen Levels. Den jetzt auch inhaltlich klarer gegliederten SQQ2 findet man zum Download auf der IGVW Internetweite www.igvw.de. Dort sind auch diejenigen Bildungseinrichtungen gelistet, die sich gegenüber der IGVW verpflichtet haben, nach dem Qualitätsstandard Q2 auszubilden.

Der SQQ2 wird am IGVW Stand auf der Prolight + Sound im Forum 0 in einer Druckversion zur Verfügung stehen.

Der SQQ2 aus dem Jahre 2013 ist mit Wirkung zum 31.3.2017 außer Kraft gesetzt.
In der SQQ2 Datenbank der IGVW sind seit 2013 über 200 Kolleginnen und Kollegen mit mehrjähriger Erfahrung in der Veranstaltungstechnik zu finden, die nach den Vorgaben des Qualitätsstandards „ Sachkunde für Veranstaltungsrigging“ SQQ2 weitergebildet und geprüft sind. Auftraggeber haben die Möglichkeit diese Datenbank zu nutzen und bei der Beauftragung geeigneter Fachkräfte ihrer Auswahlverantwortung gerecht zu werden.

Ziel der IGVW Qualitätsstandards (SQ = Standard der Qualität/Standard of Quality) ist es, das erforderliche Qualitätsniveau von Dienstleistungen in der Veranstaltungswirtschaft zu definieren. Sie berücksichtigen die aktuelle Rechtslage zum Zeitpunkt der Veröffentlichung und beschreiben auf dieser Grundlage die speziellen Arbeitsverfahren und notwendigen Kompetenzen in der Veranstaltungswirtschaft. Sie enthalten eine Übersicht der anzuwendenden Rechtsgrundlagen, Normen und Anforderungen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz.

Der novellierte Standard für die Ausbildung im Veranstaltungsrigging ist nun fertiggestellt mit Vertretern der Branchenverbände und der Bildungseinrichtungen im Einspruchsverfahren diskutiert und wird am 1. April 2017 in Kraft gesetzt.

Ziel der zweiten Überarbeitung nach zwölf Jahren ist eine weitere Verbesserung der für die Sicherheit aller bei einer Veranstaltung so wichtigen und verantwortungsvollen Tätigkeit der Rigger durch schärfen der Ausbildungsinhalte und durch ausräumen vorhandener Interpretationsspielräume bei der Zulassung zu den Weiterbildungskursen.

Neben einer Präzisierung der Zugangsvoraussetzungen wurden nun auch die Prüfungsthemen und die zu deren Bearbeitung vorgegebene Mindestzeit in den Qualitätsstandard aufgenommen. Geändert hat sich auch etwas bei den Nachweisen, die regelmäßig zum Erhalt der Qualifikation als Sachkundiger im erworbenen Level vorzulegen sind. Ab dem 1. April 2017 werden die im Qualitätsstandard geforderten Einsatztage mit Riggingtätigkeiten jährlich und die riggingspezifische Weiterbildung zweijährlich nachzuweisen sein.

Damit wird der Forderung nach den für die Ausübung dieser verantwortungsvollen Tätigkeit so wichtigen aktuellen Kenntnisse und praktischen Erfahrungen Rechnung getragen. Bearbeitet und neu beschrieben sind auch die Qualifizierungsstufen und die damit verbundenen Tätigkeiten sowie die Qualifizierungsinhalte des jeweiligen Levels.

 

 

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